Frankfurt, den 27.6.2024. Institutionelle Anleger fragen sich häufig: „Sind spezialisierte Manager besser als Generalisten?“ Die folgende Analyse von Aktienstilen wie Growth, Value und Size liefert eine Antwort auf diese Frage.
Unsere Auswertungen im Bereich Emerging Markets Equities zeigen deutlich, dass innerhalb spezifischer Stilrichtungen robustere Alphawerte erzielt werden können.
Fonds, die mit unserem quantitativen Selektionstool eine Spitzenplatzierung erreicht haben, erzielten:
ein durchschnittliches Alpha von 1,01% über einen 3-Jahreszeitraum
58,3% davon konnten ihre Position im oberen Quintil ihrer Peergroup behaupten
Die Top-Fonds aus der breiten Assetklasse konnten im Durchschnitt keine Outperformance erzielen, was auf den jährlichen Stilwechsel zurückzuführen ist
Fonds mit Growth oder Size Tilt konnten eine deutliche Outperformance generieren
© Grafik: FAROS | Daten: eVestment
© Grafik: FAROS | Daten: eVestment
Wie sind wir vorgegangen: Wir haben mit unserem quantitativen Vorfilter die Top-20-Strategien innerhalb der einzelnen Asset- und Stilklassen ermittelt (Stand: Dez. 2020). Diese wurden anschließend zu einem Portfolio zusammengefasst und die Outperformance wurde über einen 3-Jahreszeitraum betrachtet. Diese Auswahl dient in unserem Selektionsprozess als Grundlage für die weitere quantitative und qualitative Auswertung im Rahmen der Managerauswahl.
Unser Research zeigt, dass „Best-of-Class“-Ansätze innerhalb der einzelnen Stilrichtungen mehr Erfolg haben als ein breit aufgestellter Asset Manager, der über die Zeit hinweg Stile mischt.
FAZIT: Statt also einen Manager zu mandatieren, der versucht, die breite Benchmark zu schlagen, kann es sinnvoller sein, zwei spezialisierte Manager auszuwählen, die innerhalb ihres Anlagestils eine Outperformance erzielen wollen.